Hanna Maithert

Sportkreis Region Kassel startete mit Fortbildung in das Jahr 2023 unter dem Titel „Beckenbodentraining mal anders“ und zwar mit besonderem Blick auf die Faszien organisierte der Sportkreis Region Kassel für seine Übungsleiter eine Fortbildung. „Der Wunsch nach einer Einheit zum Beckenboden kam sogar von unseren Übungsleitern“, freute sich Christiane Kloppmann, die beim Sportkreis für Bildung und Personalentwicklung zuständig ist, über den Input der Trainerinnen und Trainer aus Stadt und Landkreis Kassel.

Das Interesse an dem Thema zeigte sich dann auch bei den Anmeldungen: 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wollten mit der Fortbildung Anfang Februar ihre Übungsleiterlizenz C oder B im Bereich „Sport in der Prävention“ verlängern. Die Trainerinnen und Trainer kamen dabei aus Vereinen des gesamten Zuständigkeitsbereichs des Sportkreises Region Kassel und sogar darüber hinaus.

Theorie und Praxis vermittelte mit Faszio-Referentin Sigrid Wellershaus ein bekanntes Gesicht. Erst im November gab die Trainerin aus dem südlichen Landkreis Kassel, die deutschlandweit unterwegs ist, eine Fortbildung für die Übungsleiter im Sportkreis Region Kassel. In diesem Jahr drehte sich dann alles um den Beckenboden im Zentrum eines ganzheitlichen Faszientraining. Ganz kompakt an einem Tag.„Letzen Endes nimmt der Beckenboden eine Schlüsselposition ein“, erklärte Sigrid Wellershaus.Sind die Muskeln dort trainiert, gibt das den inneren Organen Halt. Das hat bei Männern und Frauen nicht nur einen positiven Einfluss auf die Harnröhre sowie den Darm und zeigt sich Beispielsweise beim Heben schwerer Dinge, beim Springen und beim Sport. Auch in der Liebe spielen die Beckenbodenmuskeln eine Rolle. Das Training wirkt sich darüber hinaus auf Rücken, Schulter und Nacken aus. Es sorgt für weniger Beschwerden und Verspannungen. „Die Übungen lassen sich leicht einbinden“, erklärte die Referentin. Als Sportgeräte können unter anderem kleine Bälle, Luftballons und auch die Iso-Matte verwendet werden.

Für den Sportkreis Region Kassel war es die erste Fortbildung in diesem Jahr. „Ich versuche bis zu vier Angebote im Jahr zu machen“, sagt Christiane Kloppmann. Sie sollen das breite Programm vom übergeordneten Landessportbund Hessen (LSB H), zu dem auch der Sportkreis gehört, ergänzen. Eine konkretere Planung gäbe es bereits für eine Fortbildung im November. Da solle es um Bewegungsangebote für (ehemalige) Krebspatienten gehen, gibt Christiane Kloppmann einen Ausblick.

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